Fernuni hagen psychologie master nc

Warum ist das so? Und was sagen diejenigen, die sich mit dem Studium und seinen Inhalten auskennen? Wir haben Studenten um Erfahrungsberichte gebeten und dankenswerterweise haben sich einige für unsere Rubrik "Studenten berichten aus dem Psychologie Studium" Zeit genommen. Nachfolgend berichtet Tina, Absolventin des Bachelor-Fernstudiums Psychologie an der FernUni Hagen , von ihren Erfahrungen im Studium und gibt Tipps für Studieninteressenten.

Möchtest du noch mehr Erfahrungsberichte lesen? Dann geht es hier zurück zur Übersicht aller Erfahrungsberichte. Erfahrungsbericht von Tina Liebe Tina, vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Wieso wolltest du Psychologie studieren? Was hat dich an dem Studien- und Berufsfeld gereizt? Ich habe bereits am Gymnasium das Fach Psychologie belegen können und so einen Einblick bekommen.

Die Psychologiemodule des Nebenfachs waren einfach unglaublich interessant. Du bist in einen interessanten und im Internet oft erwähnten Studienweg gegangen und hast das Psychologie Fernstudium an der Fernuni Hagen absolviert. Wieso hast du dich für die FernUni entschieden? Um ehrlich zu sein ging es in erster Linie um den NC.

Die Fernuniversität stellt keinen NC für den Bachelorstudiengang Psychologie auf, wohingegen Direktuniversitäten in Deutschland überwiegend einen NC im oberen 1er Bereich voraussetzen. Diesen konnte ich leider nicht bedienen.

Master Psychologie

Zudem tat ich mich schwer, nochmals umziehen zu müssen. Da ich mich allerdings sehr stark zu dem Fach Psychologie hingezogen fühlte, nahm ich die Besonderheiten eines Fernstudiums in Kauf. Und wie sieht dann so ein Psychologie Fernstudium aus? Ich wusste nun lediglich, dass der Abschluss allgemein anerkannt wird, man NC frei studieren kann und man in Ausnahmefällen auch ohne Abitur zugelassen wird.

Die Studiengebühren mit 11 Euro pro Semester sind minimal und man hat auch die Möglichkeit, an eine Präsenzuniversität zu wechseln. Deshalb entschloss ich kurzerhand mich einfach einzuschreiben und mir die Unterlagen zuschicken zu lassen, um selbst entscheiden zu können ob mir die Studieninhalte, sowie die Form des Lernens, gefallen.

Hierbei machte ich meinen ersten Fehler. Da ich ganztags arbeitete stellte es sich im Laufe der Zeit als fast unmöglich heraus den Umfang des in Vollzeit belegten Studiums zu bewältigen. Jedem in Vollzeit berufstätigem rate ich dazu, den Umfang des Studiums nicht zu unterschätzen und sich, wie 80 Prozent der Studierenden, in Teilzeit einzutragen.

Meine ersten Schritte im Studium Nach meiner online Anmeldung bekam ich pünktlich zu Beginn des Semesters meine ersten Studienbriefe zugeschickt. Mathematik war nie meine Stärke und obwohl ich wusste, dass es einen Teil des Studiums ausmachte, erschreckte mich der Umfang dieses Studienbriefs doch sehr. Spätestens jetzt sollte man sich einen guten Plan zurechtlegen, in welcher Reihenfolge, in welchem Tempo und auf welche Art die einzelnen Kurse gelernt werden sollen.

Das Moodle-Forum und Lernstrategien Im Studium behilflich ist das Moodle-Forum. Dies ist eine online Plattform auf der die neusten Infos, wichtige Inhalte und Arbeitsmaterialien zu finden sind. Jeder Student hat dort sein eigenes Profil und kann sich mit den Mitstudierenden austauschen. Obwohl das Forum am Anfang noch unübersichtlich wirkt, findet man sich mit etwas Übung schnell zurecht.

Über Threads zu bestimmten Themen können Fragen an Mitstudierende und auch Professoren oder Modulbetreuer gestellt werden. Unter Arbeitsmaterialien findet man in den ersten Semestern auch einen Plan, der bei der Strukturierung der Lerninhalte hilft. Des weiteren können über Moodle auch Lerngruppen in der Umgebung gesucht werden. Die hohen Abbrecherquoten an der Fernuni Hagen kamen dabei auch zur Sprache, wobei auch der damalige Rektor der Fernuni Hagen, Helmut Hoyer, sowie der damalige Präsident des Fachverbands Forum DistancE-Learning, Martin Kurz, ihre Positionen dargestellt haben.

Dass die Abbruchquote an der Fernuni Hagen deutlich höher ist als an den privaten Fernhochschulen wird nicht zuletzt auf die wesentlich niedrigeren Kosten für ein Fernstudium an der staatlichen Fernuniversität zurückgeführt.

Erfahrungsbericht: Fernuni Hagen |

Allerdings nehmen die Privaten auch für sich in Anspruch, ihren Studenten eine bessere Betreuung bieten und deswegen eine höhere Erfolgsquote vorweisen zu können. Anfang der er war die Fernuni Hagen vom Wissenschaftsrat aufgrund der hohen Abbrecherquote kritisiert worden. Zu der Zeit haben weniger als zehn Prozent der Studienbeginner das Fernstudium an der Fernuni Hagen erfolgreich abgeschlossen.

In dem Artikel ergänzt der damalige Hagener Präsident Hoyer, dass mit der Bachelor-Master-Einführung die Abbrecherquote nach seiner Einschätzung bei etwa 70 Prozent liegt.

Fernuni Hagen

Das ist immer noch ein Vielfaches der Abbrecherquoten privater Fernhochschulen. Auch die staatlichen Präsenzuniversitäten haben eine deutlich niedrigere Abbrecherquote. Laut Fachverbands-Präsident Kurz gibt es dafür auch ein paar einfache Gründe. Private Fernhochschulen können ihren Studenten eine bessere Betreuung bieten.

Das senkt die Wahrscheinlichkeit eines Studienabbruchs. Auch ist das Fernstudium an den privaten Fernhochschulen meist flexibler gestaltbar als an der Fernuni. Die Studiengänge sind zudem anwendungsorientiert konzipiert, was gerade den Berufstätigen für den Einstieg ins Fernstudium entgegenkommt. Viele private Fernhochschulen sind zudem auf einen Fachbereich oder wenige Fachbereiche spezialisiert.