Wunderfrage psychologie
Carl-Auer Verlag – Wunderfrage | Definition | Lexikon des systemischen Arbeitens
So kann der eingeloggte Benutzer wiedererkannt werden und es wird ihm Zugang zu geschützten Bereichen gewährt. Er wird zur Messung von Zugriffen auf Texten eingesetzt, um die Kopierwahrscheinlichkeit zu erfassen. Diese Messungen werden von der Kantar GmbH nach dem Skalierbaren Zentralen Messverfahren SZM durchgeführt. Sie helfen dabei, die Kopierwahrscheinlichkeit einzelner Texte zur Vergütung von gesetzlichen Ansprüchen von Autoren und Verlagen zu ermitteln.
Er wird zum Speichern und Zählen der Seitenaufrufe eingesetzt. Er ermöglicht, mittels einer zufällig generierten Zahl, anonyme Nutzer zu unterscheiden. Er wird verwendet, um Seitenaufrufe anonym zu zählen und zu tracken. Entsprechend können die nächsten Schritte und Coaching-Interventionen entwickelt und gestaltet werden. Die Wunderfrage, so einfach sie auch klingt, sollte dennoch sorgfältig verwendet werden.
Sie kann an vielen Stellen in einer Coaching-Sitzung eingesetzt werden. Es ist empfehlenswert, den Klienten auf die ungewöhnliche Fragestellung vorzubereiten vor allem im Businesskontext. Passe die Formulierungen je nach Kontext entsprechend an, z. Du kannst statt des Wunders, das über Nacht passiert, auch anregen, dass eine gute Fee über Nacht einen sehnlichsten Wunsch erfüllt.
Bei Kindern hat sich das Bild der Fee sehr bewährt, Kinder sind auch meist sehr gut in der Lage, sich ein Wunder vorzustellen und das zu formulieren. Mehr als ein Wunder: Die Kunst der lösungsorientierten Kurzzeittherapie. Die Wunderfrage ist eine sehr einfache Möglichkeit, Fantasien anzuregen. Steve de Shazer, der Begründer des lösungsorientierten Ansatzes in der Systemischen Therapie , hat erstmals über diese Frageart geschrieben und sie gezielt angewendet.
Bei dieser Frageart wird die Lösung und nicht das Problem fokussiert. Die Wunderfrage eignet sich daher auch im Rahmen von Selbsthilfegruppen oder zur Eigentherapie. Eine kompakte Zusammenfassung ist am Ende der Seite. Doch heute Nacht ist ein Wunder passiert. Eben ein richtiges Wunder! Da das Wunder aber über Nacht passiert ist, wissen Sie dies nicht. Was wird Ihrer Meinung nach das erste Anzeichen sein, welches Sie darauf hinweist, dass sich etwas verändert hat?
Sie zielen darauf ab, den Klienten dazu zu bringen, sich vorzustellen, wie die für ihn sowieso schon schwierige Situation sich noch weiter verschlechtern kann. Was müssen Sie tun, um Ihr Problem zu behalten, oder die Lage sogar noch zu verschlimmern? Sie als Coach oder Therapeutin haben so die Möglichkeit herauszufinden, welche Bedingungen für die Lösung des Problems unverzichtbar sind.
Wie würden Sie die Herausforderung angehen, wenn Geld keine Rolle spielt? Was müssten Sie tun, wenn Sie noch mehr davon erreichen möchten? Wie sieht der Idealzustand aus? Was würden Sie tun, wenn Sie ganz allein eine Entscheidung herbeiführen könnten? Wie würden Sie an die Aufgabe herangehen, wenn Zeit kein Faktor ist? Wie würde eine Woche in diesem Beruf Ihrer Meinung nach aussehen?
Wie würde Ihre Partnerin reagieren, wenn Sie diesen Plan umsetzen? Was wäre, wenn Sie sich auf einmal nicht mehr über Ihre Kollegin aufregen würden? Wie würden Sie reagieren, wenn Sie jemand in diesem Fall um Hilfe bittet? Wie würde Ihr Traumberuf aussehen? Wenn sich das Problem in den nächsten 6 Monaten nicht auflöst, welche Folgen hätte das? Die Wunderfrage ist eine Unterkategorie der oben beschriebenen hypothetischen Frage.
Wunderfrage mit Masterplan
Sie gehört zum hilfreichen Methodenkoffer von Fragen, die der amerikanische Psychotherapeut Steve de Shazer entwickelt hat. Er geht davon aus, dass es hilfreicher ist, sich auf Ziele , Wünsche, Ressourcen und Lösungen zu konzentrieren, anstatt auf die Ursachen der Probleme. Die Wunderfrage lässt Ihren Klienten über mögliche Problemlösungen fantasieren.
Das Ziel ist es, den Klienten dazu zu bringen, sich den bestmöglichen Zustand vorzustellen. Die Wunderfrage hilft dabei, neue Motivation und positive Gedanken zu fassen. Eine mögliche Einleitung zur Wunderfrage in Coaching oder Therapie könnte lauten:. Stellen Sie sich vor, Sie verlassen unsere gemeinsame Sitzung und gehen nach Hause. Dort schauen Sie ein wenig fern, lesen ein gutes Buch und verbringen einen ganz gewöhnlichen Abend bevor Sie ins Bett gehen.
Während Sie schlafen, geschieht ein Wunder! Nun können Sie eine Folge von 3 bis 4 Fragen stellen, die den Klienten die Situation beschreiben lassen, in der das Problem gelöst oder das Ziel erreicht ist. Woran merkt er es? Wie fühlt es sich an? Was ändert sich dadurch in seinem Leben? Was wäre, wenn das Problem von heute auf morgen einfach verschwunden wäre?
Wie stellen Sie sich den darauffolgenden Tag vor, ganz ohne das Problem? Woran würden Sie als Erstes merken, dass das Problem nicht mehr vorhanden ist? Was würde sich ändern, wenn Sie morgen früh aufwachen und Sie ihr Ziel erreicht haben? Paradoxe Fragen im Coaching, Persönlichkeitsentwicklung und der Therapie zielen darauf auf, den Klienten mit einer Verstärkung seines eigentlichen Problems zu verblüffen.
Die vom Klienten als schwierig empfundene Situation wird auf diese Weise überzeichnet. So können häufig neue Ideen und Lösungsansätze generiert werden. Je nach Situation ist es hilfreich, paradoxe Fragen vorher anzukündigen, da sie Ihre Klienten oftmals genau mit dem gegenteiligen Szenario konfrontieren, welches sie eigentlich erwarten würden. Dadurch können Sie zu Beginn für Irritation sorgen.
Der Klient wird gefragt, wie er beispielsweise ein bestimmtes Projekt vollkommen zum Scheitern bringen könnte. Diese Fragetechnik eignet sich besonders in festgefahrenen und aus Klientensicht aussichtslosen Situationen. Der Klient wird gereizt, sich vorzustellen und zu beschreiben, sein Problem endgültig eskaliert , wodurch oft wertvolle Gegen- Reaktionen entstehen.
Coaching: Die Wunderfrage: Die Lösung: der Psychologie-Podcast von PULS | BR Podcast
Neben paradoxen Fragen, gibt es auch ähnlich gelagerte Aufgaben , in denen Sie den Klienten dazu auffordern, sich bewusst zehn Minuten am Tag so richtig über seinen Chef zu ärgern. Aber eben nur diese zehn Minuten. Der Klient wird also dazu angehalten, sich seine Problemsituation in Gedanken bewusst zu durchleben.
Durch diese Aufgaben können sich festgefahrene Glaubens- und Verhaltensmuster auflösen und der Weg für neue freigemacht werden. Was müssten Sie tun, damit Sie endgültig einen Burnout erleiden? Was müsste passieren, damit Ihr Chef sie feuert? Was müsste passieren, dass sich Ihre Partnerin von Ihnen trennt?
Was müsste passieren, damit Sie sich endgültig von Ihrem Partner trennen? Wodurch könnten Sie das Projekt endgültig zum Scheitern bringen? Wie könnten Sie es erreichen, noch schlechter zu schlafen? Wie könnten Sie es schaffen, sich noch öfter mit Ihren Kindern zu streiten?