Psychologie ständiges nicken und ins wort fallen

Wer relevante Hinweise kennt, kommt Lügen leichter auf die Spur. Die haben ihren Ursprung in den Tiefen des Unbewussten und entziehen sich weitgehend der bewussten Kontrolle von Nicht-Top-Pokerspielern. Diese Körpersignale werden versehentlich gezeigt und ohne es zu wissen wird oft mehr vermittelt, als beabsichtigt. Verräterische Hinweise können beispielsweise Verhaltensweisen sein wie der Griff an die Nase, das Verdecken des Mundes mit der Hand oder das Wegdrehen von einem Gesprächspartner, plötzliche ausladende Gebärden oder eine versteinerte Gestik und Mimik.

Diese Hinweise sind von Bedeutung, wenn sie im Zusammenhang mit bestimmten Aussagen auftauchen, mit diesen in Verbindung zu bringen sind und nicht kongruent sind. Doch Achtung: Es können auch übliche Verhaltensweisen sein. Zuckungen und häufiges Blinzeln können Hinweise für Unwahrheiten sein, aber auch durch sogenannte Ticks, Unsicherheit oder trockene Augen hervorgerufen werden.

Je mehr Stress ein Lügner bei seiner Befragung empfindet, desto stärker sind die verräterischen Signale seiner Körpersprache. Die meisten Menschen wollen sich unbewusst für eine Lüge entschuldigen oder andere Emotionen schwellen im Hintergrund, wollen raus und das kann an entsprechenden nonverbalen Hinweisen erkannt werden.

Einzelne Hinweise bedeuten keinesfalls eindeutig eine Lüge. Um Körpersprache verantwortungsvoll zu lesen, ist es wichtig, sie in Clustern bzw. Hotspots Anhäufung von Hinweisen und in Beziehung zum jeweiligen Kontext zu analysieren. Mehr dazu im Kapitel zur Analyse. Hier zunächst einige Hinweise, die zur Aufdeckung beitragen können. Von wegen; schau mir in die Augen!

Typisch: Ein Lügner vermeidet den Blickkontakt bzw. Normalerweise halten wir weitgehend Augenkontakt mit unseren Gesprächspartnern. Wer weniger Augenkontakt hält als bisher, macht sich verdächtig. Doch das ist kein hundertprozentiger Hinweis. Es gibt Menschen, die diesen Zusammenhang kennen und sich deswegen dazu zwingen einem Gesprächspartner direkt in die Augen zu schauen, um nicht erwischt zu werden.

Wird es unzureichend gemacht, wirkt es verkrampft. Achtung: Es gibt Menschen, die sich einfach so unsicher fühlen, dass ihnen jeder Augenkontakt unangenehm ist, was dann unverdient unehrlich wirkt. Ein möglicher Hinweis sind während des Lügens hin und her kreisende Augen des Lügners, ohne dabei in die Augen des Fragestellers zu schauen. Ein Sprichwort sagt; nach Starren kommt Wahnsinn!

Der Grund, weshalb Lügner oft einen starren Blick haben, könnte die Anspannung und Konzentration auf die Konstruktion der Lüge sein. Das erfordert eine Menge Gehirnleistung, die dann für andere Prozesse fehlt. Das Blinzeln ist wichtig für die Gesundheit und Funktion der Augen, damit sich die Tränenflüssigkeit verteilt und der Schmutz weggespült wird.

Beim Lügen blinzeln allerdings viele Menschen viel häufiger, als wenn sie gerade die Wahrheit sagen. Während jemand konzentriert konstruiert wird zunächst seltener geblinzelt. Die Pupillen verändern sich durch die Lichtverhältnisse. Doch auch unsere Emotionen spiegeln sich in den Augen wider. Pupillen erweitern sich, sobald wir Angst haben, Ekel empfinden oder uns freuen.

Das geschieht blitzschnell und unbewusst. Wer befürchtet bei einer Lüge erwischt zu werden, wird vor Aufregung eine Pupillenerweiterung zeigen. Viele Menschen versuchen eine Lüge durch ein aufgesetztes Lächeln zu verbergen. Aber ein falsches Lächeln sieht anders aus als ein echtes. Mit einem falschen Lächeln soll oft Angst oder Scham verborgen werden.

Bei einem echten Lächeln sind mehr Muskeln beteiligt als bei einem unvollständig imitierten. Eine fröhliche Mimik zeigt die Attribute des sogenannten Duchenne-Lächelns. Am echten Lachen sind immerhin 17 Gesichtsmuskeln beteiligt und auch der Bauch und der Brustkorb ziehen die Muskulatur ruckartig zusammen. Weil die Lungen sich weiter ausdehnen, wird die Atmung schneller und tiefer.

Die Mundwinkel zeigen nach oben, die Muskeln um die Augen kontrahieren unwillkürlich. Doch Antifaltenmittel können Muskeln betäuben. Dann fehlen wichtige Anteile der Mimik und als Folge wirkt das Gesicht oft unbeteiligter, langweiliger und oberflächlicher. Ein echtes Lächeln ist dann nicht mehr möglich. Es ist weniger eine laszive Andeutung.

Das ist erst einmal wenig aussagekräftig. Bei manchen Menschen muss sich der aufkommende Druck irgendwie abbauen und manche tun dies auf diesem Weg. Lügner neigen dazu, den Mund mit der Hand zu bedecken oder die Hände an den Mund zu legen, so als wollten sie verhindern, dass die Lüge herauskommt. Wenn der Mund angespannt scheint und die Lippen geschürzt sind, weist dies oft auf Bedrängnis hin.

Pinocchios Nase wurde länger, wenn er log. Während jemand lügt, nimmt der Drang, die Nase zu berühren, zu. Lügt jemand, reagiert im Belohnungszentrum des Gehirns ein Areal, das bei Emotionen wie Liebe oder Verlegenheit aktiviert wird. Dadurch erhöht sich die Durchblutung eines Muskels im Nasenbereich.

Psychologie der Kommunikation

Eine Wärmebildkamera würde Auffälligkeiten um die Nase und Augenhöhlen entdecken. Leichter an den Folgen erkennbar: Die Ausschüttung von Adrenalin wirkt auf die Kapillaren in der Nase, sodass die Nase zu jucken beginnt. Wird dann jedoch der Versuchung zu kratzen nachgegeben, wirkt das verdächtig. Allerdings berühren auch unsichere Menschen häufiger die Nase oder etwas Reizendes liegt manchmal in der Luft.

Sie spiegelt zwar Emotionen wider, doch kann sie die unterschiedlichsten Ursachen haben. Beispielsweise kann Erröten durch Nervosität und Unsicherheit verursacht werden und muss nichts mit einer Lüge zu tun haben. Insofern ist das Erröten kein sehr hilfreicher Hinweis. Und auch Menschen mit sozialen Ängsten z. Erythrophobie reagieren oft sehr sensibel mit Erröten.

Eine natürliche Mimik ist symmetrischer und zeigt sich schon bevor wir zu sprechen beginnen. Unsymmetrische Gesichtsausdrücke können ein Hinweis auf Inkongruenz sein. Wobei Gesichter niemals ganz symmetrisch sind. Auch hier geht es um Unterschiede, insbesondere kurz aufblitzende Mikroexpressionen. Wer sich anstrengt, um sich nichts anmerken zu lassen, kontrolliert seine Mimik.

Eine verräterische Nebenwirkung ist, dass die Mimik dadurch verspätet einsetzt. Zuerst wird gesprochen, dann eine Emotion in der Mimik erzeugt. Ein übertriebener Ausdruck wie häufiges unnatürliches Runzeln der Stirn kann ein Hinweis sein. Lügner lächeln häufiger oder irgendwie ungewöhnlich. Mitunter dauern mimische Gefühlsausdrücke zu lang.

Lügner zeigen oft mehr Trauer und Mitgefühl, als von ihnen zu erwarten ist. Hier braucht es eine Menge Training, um sie zu erkennen. Selbst die Auswertung von Videomaterial braucht oft Stunden oder sogar Tage. Aus diesem Grund werden sie auch als Minimal Cues, oder Mikrohinweise Mikroexpressionen, Micro Expressions bezeichnet. Selbst noch so geübte Lügner, die bestens wissen, auf was sie in ihrer Körpersprache zu achten haben, geben Hinweise in Form von Mikrohinweisen Mikroexpressionen und somit Emotionen preis.

Mikroexpressionen, auch Mikromimik genannt, sind flüchtige Gesichtsausdrücke, die nur für Sekundenbruchteile auftauchen und wieder verschwinden. Sie können willentlich nur schwer unterdrückt werden. Wer diese Informationen gezielter nutzen möchte, kann das trainieren. Bewusst scheinen die meisten Menschen Mikrohinweise weder an sich noch an anderen zu bemerken. Wir registrieren sie jedoch unbewusst und das macht sich mitunter im sogenannten Bauchgefühl bemerkbar.

Die Angst ist die häufigste Emotion beim Lügen. Es ist die Angst erwischt zu werden und die Angst vor den Konsequenzen, die Angst etwas zu verlieren oder auch etwas nicht zu bekommen. Der Anspannung folgt im Anschluss an die Beantwortung einer heiklen Frage die Freude darüber, dass der andere an der Nase herumgeführt wurde. Der Gesichtsausdruck zeigt bei einer unbequemen Frage häufig Verachtung beispielsweise durch einseitig eingepresste Mundwinkel.

Wenn jemand die Emotionen Trauer oder Wut vortäuschen möchte, bewegt er dafür oft unter anderem auch das Kinn. Dabei wird das Kinn bei tatsächlicher Trauer oder Wut so gut wie nie benutzt! Deshalb kann dies einen Hinweis auf eine Unstimmigkeit geben. Lügen erzeugt Stress, sodass manche Menschen zu vermehrtem Schwitzen neigen. Aber manche Menschen schwitzen auch mehr, weil sie nervös oder schüchtern sind oder aufgrund anderer Umstände wie beispielsweise Hyperhidrosis externer Link.

Schwitzen ist ein Indikator, der zusammen mit anderen beachtet werden sollte, so wie Zittern, Erröten und Probleme beim Schlucken. Lügen führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Adrenalin, was zuerst den Speichelfluss fördert, aber dann dazu führt, dass sehr wenig nachproduziert wird. Der Adamsapfel hüpft bei manchen regelrecht. Lügner versuchen ihre Kehle beim Lügen konstant feucht zu halten, indem sie ständig schlucken, sich räuspern oder versuchen die Kehle auf irgendeine Weise freizumachen.

Lügen erzeugt bei manchen Menschen derartig viel Stress, das sie zu zittern beginnen. Oft sind es dann die Hände, die am deutlichsten betroffen sind. Wenn der Kopf gegensätzlich zu dem, was gesagt wird, nickt oder geschüttelt wird, kann das bei inkongruentem Verhalten ein Hinweis für eine Lüge sein. Ebenso, wenn ein Mensch zögert, bevor er nickt, wenn er eine Antwort gibt.

Ein ehrlicher Mensch wird als Unterstützung seiner Aussage oder Antwort nicken, und zwar während diese gegeben wird. Die Verzögerung kann ein Hinweis auf einen Täuschungsversuch sein. Aufgeregte Lügner neigen dazu schneller zu atmen und zeigen eine Reihe kurzer Atemzüge, gefolgt von einem tiefen Atemzug. Der Mund kann trocken wirken, was zu vermehrtem Räuspern führt.

Das geschieht wiederum, weil der Körper unter Stress steht, wodurch das Herz schneller schlägt und die Lunge mehr Luft einatmen will. Das kratzt mich nicht? Häufige Kratzbewegungen an den Armen und im Gesicht sprechen für Nervosität, und auch dafür, dass ein Lügner sich in der eigenen Haut nicht wohlfühlt. Den Körper berühren, das Ohr, das Kinn, den Mund, Augenreiben, durch die Haare fahren.

Beatrix Schwarzbach: Rhetorik-Blog

All das können Hinweise dafür sein, dass sich jemand unsicher fühlt und Selbstberuhigung und Sicherheit bei sich selbst sucht. Wer die Unwahrheit spricht, neigt eher zu unsymmetrischen Körperhaltungen. Beispielsweise, wenn nur mit einer Schulter gezuckt und so Unwissenheit bekundet werden soll. Dazu gehören auch Schwankungen des Oberkörpers im Zusammenhang mit Aussagen.

Lügner tendieren dazu, sich zu verstecken oder Barrieren zwischen sich und ihrem Gegenüber errichten zu wollen. In Besprechungen werden Stifte, Notizblöcke und andere Gegenstände irgendwie unnatürlich als Barriere platziert. Im Restaurant wandern Salzstreuer und Co. Instinktiv nehmen Lügner eher eine geschlossene Körperhaltung ein, was auch als Missbehagen zu kooperieren interpretiert werden kann.

All dies lässt sich jedoch auch bewusst vermeiden. Hier einen Zusammenhang mit einer Ursache zu finden ist schwerer. Während die Volksweisheit mit der langen Nase zumindest einen wahren physiologischen Hintergrund hat, ist das mit den kurzen Beinen wohl eher metaphorisch zu verstehen. Lügner wollen nicht ertappt werden und versuchen ihr Verhalten besonders strikt zu kontrollieren.

Dadurch wirken sie bei der Körperhaltung und den Bewegungen steifer, unnatürlicher. Eine erhöhte innerliche Anspannung kann mit Unehrlichkeit in Verbindung stehen. Auch hier besteht die Herausforderung darin, herauszufinden, worauf die Nervosität basiert; auf dem Unbehagen und dem Druck zu Lügen oder der unangenehmen Situation an sich. Es können auch andere Gründe dazu beitragen.

Insofern gilt auch hier die Notwendigkeit der Kalibrierung. Nervosität als verdächtiges Signal suspicious sign ist ein Lügenstereotyp, an dem sehr viele Menschen meinen, Lügen zu erkennen. Wie die Praxis zeigt, wird dies allerdings überbewertet. Tatsächlich erkennen ungeübte Menschen das selten als Hinweis. Nervöse Zuckungen als unwillkürliche Reaktionen können auf Nervosität, aber auch auf neurologischen Ursachen beruhen.

Erst nach Kalibrierung geben sie verwertbare Hinweise. Das Entfernen vermuteter Fusseln, Herumfummeln im Haardesign, das wiederholte Zurechtrücken der Krawatte oder der Manschetten sowie ähnliche Verhaltensweisen können der Angst entwachsen, bei einer Lüge ertappt zu werden und auf Nervosität hindeuten.

Tendenziell werden die meisten Lügner Fingerzeigen, Gesten mit offener Handfläche, das Zusammenlegen der Fingerspitzen etc. Da Lügner Fehler vermeiden wollen, unterlassen sie Gesten möglichst. Wenn Lügner diesem Eindruck entgegenwirken wollen, kommt es leicht zu ausgefallenen und übertriebenen Gesten. Menschen neigen in harmonischen Situationen unbewusst dazu, sich aneinander anzugleichen.

Sie spiegeln Bewegungen. Lügner verzichten oft unbewusst auf natürliche Verhaltensweisen, die den Rapport fördern oder versuchen das künstlich zu erreichen. Ein übersteigertes Bestreben, es dem anderen recht zu machen und die Beziehung zu fördern, kann ebenso ein Hinweis sein, wie der Verzicht auf ein harmonisches Zusammenspiel.

Manche Lügner setzen Komplimente ein, um so unangenehmen Fragen zu entkommen. Es ist sehr auffällig, wenn jemand aus dem Blauen heraus in heiklen Momenten unerwartet ein Kompliment macht. Lügen verursacht Stress und die Stimme neigt dann zu einer höheren Stimmlage. Sowohl Mittel nonverbaler als auch Mittel verbaler Kommunikation werden detailliert und mit Beispielen dargestellt.

Praktische Beispiele und Exkurse festigen das Gelesene und wecken Interesse für diesen spannenden Themenbereich. Am Ende jedes Kapitels finden sich Zusammenfassungen sowie Lesetipps für Interessierte. Grafiken veranschaulichen Beschriebenes, auch wenn die Optik etwas überholt wirkt. Myriam A. Baum, Fakultät HW — Psychologie, Universität des Saarlandes.

Anton Hahne, Hochschule Wismar. Jessica Röhner. Astrid Schütz. Jessica Röhner ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik an der Technischen Universität Chemnitz. Astrid Schütz ist Inhaberin des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Leiterin des Kompetenzzentrums für Angewandte Personalpsychologie an der Universität Bamberg sowie zertifizierter Coach.

Book Title : Psychologie der Kommunikation. Authors : Jessica Röhner, Astrid Schütz. Series Title : Basiswissen Psychologie. Publisher : Springer Wiesbaden. Sie hat also ein gesteigertes Bedürfnis, auch gehört zu werden. Genau jetzt. Deswegen versucht sie dich in deinem Redefluss zu stoppen. Natürlich kann es sein, dass diese Person einfach ungeduldig und rüde ist. Sagen wir ruhig: unhöflich.

Dann kannst du das später mit der betreffenden Person klären und ein paar grundsätzliche Sätze dazu sagen. Es kann auch sein, dass du den Unterbrechungsversuch durch die Art deines Sprechens mit provoziert hast. Und zwar, wenn du ohne Punkt und Komma gesprochen hast. Oder, wie ich auch sage: ohne Pausen und Stimmsenkungen. Doch diese sprecherischen Signale sind wichtig, um das sogenannte turn-taking zu regeln.

Dafür sind die akustischen Signale sehr wichtig. Das ist ein sprecherischer Voll-Beschuss. Du feuerst und feuerst und feuerst deine Informationen immer weiter ab. Doch da nie eine Pause entsteht, können deine Informationen auf der verbalen Ebene irgendwann nicht mehr verarbeitet werden.

Lügner und ihre Lügen erkennen: Verbale und nonverbale Hinweise

Die Aufnahmekapazität deines Zuhörers erschöpft sich und seine Geduld gleich mit. Dadurch wächst das Bedürfnis, auch zu Wort zu kommen und gehört zu werden. Aber du redest noch immer weiter. Keine Pause weit und breit, in der dein Gegenüber elegant zu sprechen ansetzen könnte. Und dann hält dein Gesprächspartner es einfach nicht mehr aus, und versucht sich mit aller Macht Gehör zu verschaffen: er startet einen Unterbrechungsversuch.

Wenn du also nicht unterbrochen werden willst, musst du die Möglichkeit für reibungslose Übernahmen schaffen. Für dich hat diese Art von klarer Kommunikation mindestens 2 Vorteile: Erstens machst du dadurch deutlich, dass du wirklich ein Gespräch führen kannst. Das ist eine Führungs-Kompetenz, jawohl! Blickkontakt ist ungemein wichtig, wenn du nicht unterbrochen werden willst.

Dabei helfen dir gezielte Blicke. Wenn du vor dich hinsprichst, und dabei niemanden spezifisch ansiehst, ist es sehr leicht, dir das Wort zu klauen. Ohne Blickkontakt fühlt sich niemand richtig gemeint. Und nicht gerichtetem Sprechen hört niemand gerne über einen längeren Zeitraum hinweg zu.

Warum auch? Es ist ja nicht klar, an wen du deine Gedanken richtest. Dann nicken sie mit dem Kopf oder schauen interessiert. Oder du merkst, dass jemand die Stirn in Falten zieht, nach Luft schnappt und auf dem Stuhl immer mehr nach vorne rückt. Da bereitet sich jemand auf einen Unterbrechungs-Versuch vor. Wenn du das merkst, kannst du die Intervention durch entschiedenes Handeln noch abwenden.

Und vielleicht funktionieren die Tricks ja nicht nur bei Kolleginnen und Kollegen, die sich selbst gerne reden hören, sondern auch bei Freundinnen und Freunden, die sich manchmal in ihren eigenen Geschichten verlieren und einfach kein Ende finden. Schon mal den Drucker angemeckert, weil er nicht so wollte wie ihr? Und seid ihr euch dabei blöd vorgekommen?

Keine Sorge, es gibt Dinge, die machen wir alle - wir reden nur nicht drüber. Na, wie viele dieser Wörter habt ihr bisher immer falsch ausgesprochen? N-JOY Play - Eure Show für neue Musik. Floskel-Alarm: 13 typische Chef-Sprüche "Es gibt keine Probleme, sondern nur Herausforderungen" oder "Macht nichts, wenn's schnell geht" - diese Sätze habt ihr bestimmt auch schon von eurem Chef oder eurer Chefin gehört.

Dieses Thema im Programm: N-JOY N-JOY mit Anne Raddatz Wir über uns Team Kontakt Blick ins Studio Jobs bei N-JOY Fragen und Antworten zu N-JOY Fragen und Antworten zur App Korrekturen. Themen Aktion: "Lasst uns Leben retten" Kopf hoch. Das Handy kann warten. N-JOY Streams N-JOY Play N-JOY Weltweit Soundfiles Hip-Hop N-JOY Club.