Anzahl an trials technischer faktor psychologie

Ortwin Renn. Richard Lemke. Die Darstellung der Reaktorkatastrophe von Fukushima in den deutschen Medien und die darauf folgende politische Entscheidung zum Ausstieg aus der Kernenergie ist ohne die Geschichte der öffentlichen Diskussion über die friedliche Nutzung der Kernenergie seit Beginn der siebziger Jahre nicht zu verstehen.

Der folgende Beitrag zeichnet diese Entwicklung für die Medienberichterstattung nach. Er beruht auf drei Quellen. Die erste ist eine Untersuchung der Darstellung und Wahrnehmung der Kernenergie in Deutschland von bis Sie war Teil einer wesentlich umfangreicheren Studie zur Entwicklung, Darstellung und Wahrnehmung von Technikfolgen in der Bundesrepublik.

Die zweite Quelle ist die Magisterarbeit von Claude Muller , der als studentische Hilfskraft an der Kernenergiestudie mitgearbeitet und zur Ergänzung eine Fallstudie zur Berichterstattung über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl durchgeführt hat. Der Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Medienberichterstattung und der Bevölkerungsmeinung muss hier vernachlässigt werden, wurde aber bereits differenziert in früheren Publikationen dargestellt.

Pia-johanna Schweizer. Andreas Matzarakis. Nina Baur. Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist eine der elementarsten Bedingungen für die menschliche Gesundheit. Auch wenn Deutschland ein wasserreiches Land in dem Sinn ist, dass derzeit durch Niederschläge prinzipiell ausreichend Wasser für Trinken, den alltäglichen Bedarf, Nahrungsmittelproduktion und industrielle Produktion verfügbar ist, ist auch hier die Ressource Wasser nicht unendlich.

Sowohl die Einschätzung des Risikos durch den Eintrag von immer unterschiedlicheren und komplexeren Verunreinigungen ins Grund- und Trinkwasser, als auch die Bewältigung dieser Risiken stellt daher eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. So werden in unterschiedlichen Diskursfeldern z.

Politik, Wissenschaft, Industrie verschiedene Ansatzpunkte und Möglichkeiten diskutiert, den Eintrag von Verunreinigungen gegenwärtig und zukünftig zu mindern oder gar zu vermeiden bzw. Silje Kristiansen , Heinz Bonfadelli. The results presented in this study are based on A a quantitative content analysis of the risk coverage in Swiss Sunday newspapers during one year after the nuclear accident in Fukushima and on B qualitative interviews as well as quantitative surveys analysing the risk perception of Swiss citizens up to two years after the accident.

The results showed that most newspaper articles did not show explicit stance in favour or opposing nuclear energy, but when they did there were rather negative than positive tendencies. However the detriments of the accident were almost discussed twice as much as the benefits of nuclear power.

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The results of the qualitative interviews showed that at least some of the interviewees state an effect of the nuclear accident on their own opinion on nuclear energy. They see a necessity of a reorientation in the energy policy; they are worried about the security in nuclear power plants, especially in less developed countries; and they show a high risk perception.

Die Inhaltsanalyse begann direkt nach den Ereignissen in Japan und erstreckte sich über gut ein Jahr; die qualitativen Interviews wurden zwei Jahre nach den Ereignissen durchgeführt. Im Ergebnis zeigte sich, dass die meisten Artikel zwar keine expliziten Wertungen enthielten. Allerdings wurden die Schäden ungefähr doppelt so häufig thematisiert wie der Nutzen und wenn in den Artikeln gewertet wurde, dann überwogen klar die negativen Tendenzen.

Aus den Befunden der qualitativen Interviews und der Befragungen wurde deutlich, dass zumindest einige Befragte Wirkungen des Ereignisses auf sich selbst konstatieren. Sie sehen die Notwendigkeit einer Neuorientierung in der Energiepolitik, sind besorgt über die Sicherheit der Atomkraftwerke, vor allem in weniger entwickelten Ländern, und zeigen ein höheres Risikobewusstsein.

Die Qualität der Medienberichterstattung wird von den Befragten uneinheitlich bewertet. Werner Nothdurft , Thomas Spranz-Fogasy. Sandro Cattacin. Das Angebot der Beobachtungstheorie. Geographische Risikoforschung. Stuttgart: Steiner, Egner Heike. Alexander Fekete , Lena Bloemertz , Christiane Stephan , Celia Norf.

Andreas Metzner-Szigeth. Gabriel Bartl. Nico Stehr. Gertraud Koch. Martin Clauberg. Synthetic Biology: Is a New Kind of Biologigcal Engineering Emerging? Martin J O'Malley. Thomas Meier. Nils Matzner. Wilfried Rickels. Christian Baatz. Martina Erlemann. Ralf Lindner. Christian von Scheve. Zeitschrift für Verantwortungspädagogik. Matenia L I C K F E T T Sirseloudi. Gert Wagner.

Pierre Ibisch. Jochen Jaeger. Jsabelle Ziegler-Bürer. Christoph Baumgartner. Silje Kristiansen. Günter Thomas. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz. Log in with Facebook Log in with Google. Remember me on this computer. Enter the email address you signed up with and we'll email you a reset link.

Need an account? Click here to sign up. Download Free PDF. Risikowahrnehmung-Psychologische Determinanten bei der intuitiven Erfassung und Bewertung von technischen Risiken. See Full PDF Download PDF. Related Papers. Die Psychologie des Risikos : die intuitive Erfassung und Bewertung von technischen Risiken. Download Free PDF View PDF. Risikoevaluierung von Katastrophen.

Risikowahrnehmung und Risikobewertung : soziale Perzeption und gesellschaftliche Konflikte.

Soziotechnische Gestaltung einer intelligenten Personaleinsatzplanung

Technisches Risiko und gesellschaftliche Wahrnehmung. Systemische Risiken: Charakterisierung, Management und Integration in eine aktive Nachhaltigkeitspolitik. Soziale und psychische Folgen des Klimawandels für den Menschen. Risikowahrnehmung und -verhalten aus soziologischer Perspektive. Abschlussbericht des ASKURIS-Arbeitspakets 4. Risikoberichterstattung und Risikoperzeption.

Reaktionen von Medien und Bevölkerung in der Schweiz auf den AKW-Unfall in Fukushima. Reactions of the Media and the Population in Switzerland on the Nuclear Accident in Fukushima. Elektrosmog - Ein Risiko? Bedeutungskonstitution von Risiken hochfrequenter elektromagnetischer Felder. Risikowahrnehmung - Psychologische Determinanten bei der intuitiven Erfassung und Bewertung von technischen Risiken von OR1WJN RENN 1.

Einleitung Die Frage nach der Verantwortbarkeit technischer Gefahrenquellen ist zu einem erbitterten Glaubenskrieg in unserer Gesellschaft geworden. Die Mehrheit der Bevölkerung in dcr Bundesrepublik Deutschland ist zwischen die- sen beiden Extrempositionen hin und her gerissen. Wie Umfragen verdeutlichen, nimmt die Mehrheit der Bevölkerung Technik immer noch mehr als Segen denn als Fluch wahr, aber die Zahl derjenigen steigt, die das lanus-Gesicht der Tech- nik erkeooen und dementsprechend die Folgen des technischen Wandels als ambivalent und die damit verbundenen Risiken häufig als unakzeptabel einstufen Renn , S.

In den folgenden Ausführungen geht es nicht um die Frage nach der ethi- schen oder politischen Veraotwortbarkeit von Technik und Risiko hier seien auf die Analysen des Autors von und a verwiesen , sondern um die Frage nach der Verarbeitung dieses Koofliktes in der Wahrnehmung der Bevölkerung. Wahrnehmungen sind eine Realität eigener Natur: So wie in Zeichentrickfilmen die gemalten Figuren erst dann in den Abgrund stürzen, wenn sie mitten in der Luft stehend plötzlich der Gefahr gewahr werden, so koostruieren auch Men- schen ihre eigene Realität und stufen Risiken nach ihrer subjektiven Wahrneh- mung ein.

Das Ergebnis dieses mentalen Prozesses ist das wahrgenommene Risiko, al- so ein Bündel von Vorstellungen, die sich Menschen aufgrund der ihnen verfüg- baren Informationen und des gesunden Menschenverstandes über Gefahren- quellen machen. Damit ist es zum Teil schwer, zu merken, dass ein Konto oder ein Rechner gehackt wurde. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wie beispielsweise die Erpressung über Verschlüsselungstrojaner.

Eher noch merken wir als Universitätsrechenzentrum es, wenn ein Nutzerkonto gekapert wurde und von diesem dann Massenmails versendet werden oder ein Rechner in einem Boot-Netzwerk mitmacht und der Netzverkehr dadurch Anomalien aufweist. Dies bedeutet, das Passwort muss ausreichend komplex sein.

Hochschulen sind bedingt durch ihre sehr schnellen Internetanschlüsse ein lohnendes Ziel für Angriffe, nicht nur um den Hochschulen zu schaden, sondern um diese als Ausgangspunkt weiterer Angriffe, dann mit hoher Geschwindigkeit, gegen Dritte zu nutzen. Die Universität nimmt das Thema sehr ernst, so wurde letztes Jahr die Stelle des Informationssicherheitsbeauftragten geschaffen.

Neben den technischen Aspekten spielt auch die organisatorische Verankerung eine wichtige Rolle. Download article PDF. Cite this Share this. Schlüsselwörter: Künstliche Intelligenz ; Personaleinsatzplanung ; Arbeit 4. Keywords: Artificial Intelligence ; Workforce Planning ; Work 4. Bedeutung der Personaleinsatzplanung Erfolgsfaktor für produzierende Unternehmen ist der effektive und effiziente Einsatz der Produktionsressourcen.

Aggregierte Ergebnisse der Interviewreihe in Klammern: Anzahl der Nennung. About the authors Stefan Gabriel Stefan Gabriel, M. Dominik Bentler Dominik Bentler, M. Michael Bansmann Dr. Benedikt Andrew Latos Dr. Arno Kühn Dr. Roman Dumitrescu Prof. Literatur 1 Burggräf, P. GfA-Frühjahrskongress , Magdeburg Search in Google Scholar 10 Gabriel, S.

IU Internationale Hochschule, Erfurt Search in Google Scholar 12 Mayring, P. Published Online: Published in Print: Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4. Cite this article. MLA APA Harvard Chicago Vancouver. Gabriel, Stefan, Bentler, Dominik, Bansmann, Michael, Andrew Latos, Benedikt, Kühn, Arno and Dumitrescu, Roman.

Gabriel, S. Soziotechnische Gestaltung einer intelligenten Personaleinsatzplanung. Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb , , Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb, Vol. Gabriel S, Bentler D, Bansmann M, Andrew Latos B, Kühn A, Dumitrescu R. Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb.

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Heitkamp Zusammenfassung Abstract Kontrollieren oder gelassen bleiben? Zur Bedeutung temporaler Orientierungen bei der Entstehung und Bewältigung von Zeitdruck und Stress O. Morgenroth, K. Losleben Zusammenfassung Abstract Zeitfunktionäre und Zeitjongleure - Eine zeitbezogene Typisierung und ihre Implikationen für die Arbeitswelt R.

Hansmann, P. Kilchling Zusammenfassung Abstract Jetzt, gleich oder später?

Forschungsmethoden in Psychologie und Sozialwissenschaften für Bachelor

Zum Einfluss des Zeitverlaufs persuasiver Kommunikation auf Informationsverarbeitung und Urteilsbildung H. Erb, M. Büscher Zusammenfassung Abstract Die Funktion von Zielen als individuelle und kollektive Zeitgeber im Alltag K. Jonas, K. Woltin Zusammenfassung Abstract Intertemporale Wahl: die Präferenz für Verbesserung bei der Rückzahlung von Schulden M.

Hassenzahl Zusammenfassung Abstract Erfahrungsbericht: der Faktor Zeit in der "vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat" J. Hoffmann "Kreativität trägt die Gene der Langsamkeit" Interview mit Daniel Goeudevert Addendum Mehrwertsteuererhöhung: Eine wirtschaftspsychologische Analyse ihrer Wirkung E. Witte, N. Mölders Zusammenfassung Abstract.

Die Form der Zeit: Elemente einer Wirtschaftspsychologie der Zeit Harald A. Mieg Ausgehend von der Arbeit Jaques' werden Elemente für eine Wirtschaftspsychologie der Zeit vorgestellt. Demnach sollten wir mindestens sechs Funktionen und fünf Dimensionen von Zeit unterscheiden. Die Funktionen der Zeit sind: Kalkulation, Koordination, Kompensation, Konkurrenz, Kreation und Konsum.

Projektmanagement, Arbeitszeitmodelle. Die Dimensionen der Zeit sind: Zeiterleben subjektiv vs. Kairos , Zeitgestalt linear vs. Die Funktionen und Dimensionen werden anhand der anderen Beiträge dieses Themenheftes "Faktor Zeit" erläutert. Im zweiten Teil meines Beitrages führe ich Jaques' wirtschaftspsychologische Theorie der Zeit ein, welche die Fragen von betrieblicher Führung, individueller Kompetenzentwicklung und Unternehmenswachstum zusammenführt.

Schlüsselwörter: Zeit, Zeitbegriff, Wirtschaftspsychologie, Management, Kairos The Form of Time: Elements of an Economic Psychology of Time Based on the ideas by Jaques , this article presents elements of an economic psychology of time. We have to distinguish at least six functions of times as well as five dimensions.

The functions are: calculation, co-ordination, compensation, competition, creation, and consumption. Today, coordination is the most important function of time e. The five dimensions are: time perception subjective vs. The functions and dimensions of time are described by using the other articles of this thematic volume "The time factor. Key words: time, concept of time, economic psychology, business management, kairos Prof.

Harald A. Mieg Hans-Sauer-Professur für Metropolen- und Innovationsforschung Geographisches Institut Humboldt-Universität zu Berlin Unter den Linden 6 Berlin E-mail: harald. Das Zeiterleben von Dienstleistungskunden: Probleme des Wartens Friedemann W. Nerdinger Dienstleistungen sind immaterielle Güter, daher kommt dem Zeiterleben - speziell dem Warten auf die Dienstleistung - eine besondere Bedeutung zu.

Darauf warten zu müssen, bis man bedient wird, ist eine kritische Phase im Prozess der Dienstleistungserstellung - in verschiedenen empirischen Untersuchungen zeigen sich deutliche negative Zusammenhänge zwischen der Wartezeit und der Kundenzufriedenheit. Die subjektiv erlebte Dauer des Wartens hängt von verschiedenen Bedingungen ab, die in diesem Beitrag anhand empirischer Studien belegt werden.

Für die Praxis des Dienstleistungs-Managements folgt daraus die Empfehlung, die wartenden Kunden zu unterhalten, sie zu informieren bzw. Schlüsselwörter: Dienstleistung, Warten, Kundenzufriedenheit, Aktivierung, Unsicherheit Time Perception of Service Customers: Problems of Waiting As services are immaterial commodities, the way customers experience the passage of time - particularly time spent waiting - is crucial to their evaluation of service encounters.

Waiting to be served is a critical phase in the service delivery process, various empirical studies have shown negative correlations between waiting time and customer satisfaction. Based on empirical studies, this article will demonstrate that the subjective duration of time spent waiting to be served depends on several conditions. Following these results, service managers would be well-advised to entertain, enlighten and engage customers who are waiting to be served.

Key words: services, waiting, customer satisfaction, activation, insecurity Prof. Friedemann W. Nerdinger Universität Rostock Wirtschafts- und Organisationspsychologie Ulmenstr. Er offenbart sich auch im Projektmanagement auf vielfältigste Weise. Wir berichten aus einer Untersuchung bei Experten der Wirtschaft, der Forschung und der öffentlichen Hand, in welchen Phasen Projekte meist verlaufen und worin sich die Verläufe, Rhythmen und Ereignisse erfolgreicher bzw.

Schlüsselwörter: Zeit, Innovation, Projektmanagement, Strategie Temporal Aspects in Project Management: The Meaning of Phases, Duration, Temporal Triggers, Ups and Downs Time is one of the most important factors in our private and working life. Project managers experience the temporal impact in manyfold ways. We analyzed the temporal characteristics of projects in industry, research and the public sector in order to find out which phases, rhythms and trigger events are typical for most projects and how they differentiate between more or less successful projects or between innovation vs.

Key words: time, innovation, project management, strategies Dipl. Monika Wastian PD Dr. Michael Schneider TU München FG Soziologie Lothstr. Gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung durch Kurzpausensysteme: ein Ansatz an der Schnittstelle von Verhaltens- und Verhältnisprävention Annett Hüttges, Anja Müller, Peter Richter Die Tätigkeit von Call Center-Agenten ist mit dem Erleben von Monotonie, psychischer Ermüdung und körperlichen Beschwerden verbunden.

Hohe Fluktuationsraten und Krankenstände in Call Centern führen zu dringendem Handlungsbedarf für das Management. In einem Feldexperiment wurde untersucht, welchen Einfluss das Einführen verschiedener Kurzpausensysteme auf die psychische und physische Beanspruchung und die Leistung von Call Center-Agenten hat. Die Kurzpausensysteme unterscheiden sich darin, wie gut sie für den Abbau psychischer und physischer Fehlbeanspruchungen geeignet sind.

Es können Hinweise für die Einführung und aktive Gestaltung von Kurzpausensystemen abgeleitet werden. Schlüsselwörter: Call Center, Arbeits- und Organisationsgestaltung, Kurzpausensysteme Workplace Health Promotion by Short Break Systems Work of call centre agents is characterized by negative mental strain effects such as monotony and mental fatigue.