Dem menschen nicht zugehörig psychologie

Birgit, einfach gesagt: Danke! Im WIR sind wir niemals allein und diese Gabe sollten wir die für diese Menschen nutzen, um zu helfen. Daraus erhalte ich viel Kraft. Ich arbeite mit Kindern und da könnt Ihr Euch vorstellen, was man alles fühlt, aber hier auch zurück bekommt. Einfach schön, jeden Tag auf ein Neues. Und wenn es mal schwer wird, dann denke daran, DU Bist Damit Nicht ALLEIN!

Wow, ich habe das erste Mal das Gefühl, mich selbst in einem Text zu finden. Ich hoffe, ich kann mich und meinen Weg finden. Wir sind Menschen und deshalb brauchen wir Menschen. Dabei bedrängen uns die Menschen mit ihrem Leid und ihren Schmerzen, Menschen suchen Verständnis und haben anschliessend Angst vor ihrer Verletzlichkeit. Als Emphat dürfen wir nichts festhalten, den alles was lebt stirbt und kann leiden.

Dies und die Fähigkeit zu lieben unterscheidet uns vom unbeliebten, In der Natur können wir uns selber sein, denn die Natur bedrängt uns nicht. Deshalb können wir Emphaten auch wirklich lieben, denn wir müssen die, die wir lieben immer wieder loslassen, um Kraft für uns selbst zu finden. Wenn man nicht die gehen lassen kann, die man liebt, dann werden sie zu Gefangenen.

Und es gibt auch die Verantwortung gegenüber denen, die uns wirklich lieben, deren Wunsch ist es, dass wir glücklich sind. Es ist aber die Verantwortung jedes Einzelnen auf sich selbst zu achten, denn die, die keine Emphaten sind, können nicht wissen, was wir brauchen. Deshalb müssen wir immer wieder einsam sein, damit wir mit dem Leiden der Anderen Leben können und mit ihnen ihr Leid teilen.

Wenn wir stark sind, können wir helfen auch wenn wir nicht immer und allen helfen können. Loslassen und weg-gehen gibt uns die Kraft, zu helfen und zu lieben, ohne zu vorderen. Ich denke Sie haben uns Empathen nicht verstanden. Wir gehören wirklich nicht zu diesen Menschen, ich will mit diesen Menschen nichts zutun haben.

Wenn ich einen Menschen leiden sehe, dieser Schmerz den ich den in den Augen sehe wie soll man da wachsen. So werd ich wohl allein bleiben, bis der Vorhang fällt. Habt einen schönen Jahreswechsel. Dennoch lohnt es sich, dir selbst treu zu bleiben und dein So-Sein in die Welt hienaus zu tragen. Du bist von Gott gewollt — und zwar genau so, wie du bist.

Lass nicht zu, dass deine Enttäuschung und Angst dich dazu bringen, dich zurückzuziehen. Auch wenn ich das gut verstehen kann. Höre nicht auf zu vertrauen, dass es Menschen gibt, die dich mögen, wie du bist. Höre nicht auf, völlig neu — innerlich frei — auf Menschen zuzugehen. Nicht jeder ist wie alle und es gibt Menschen, die dich so brauchen, wie du bist.

Hallo Bettina, deinen Artikel fand ich sehr interessant. Ich kenne inzwischen die Wurzeln, warum ich seit 30 Jahren immer wieder in die gleichen Situationen gerate, in denen ich mich nicht dazugehörig fühle, egal, ob das im Freundeskreis ist oder bei der Arbeit. Und bis heute gerate ich in Situationen, in denen ich nie irgendwo dazu gehöre.

Ich strenge mich inzwischen aber nicht mehr an, dazugehören zu müssen. Ich gebe mir selbst Raum für meine Bedürfnisse und warte nicht mehr darauf, dass etwas von den anderen kommt. Das kommt leider in deinem Artikel nicht so ganz raus. Liebe Theresa, vielen Dank für deinen Kommentar und die Frage. Du hast im Laufe der Zeit eine sehr gesunde innere Einstellung zu deinem Thema entwickelt.

Du bleibst du selbst, bemühst dich nicht mehr um Anerkennung oder Bestätigung, sondern gibst dir selbst das, was du brauchst. Du durftest in deiner Familie — und auch noch heute — ganz besonders lernen, bedingungslos zu lieben, weil du es nicht erfahren hast. Das ist oft auch eine innere Haltung, die uns getrennt von anderen sieht. Ich könnte mir vorstellen, dass du anderen eher mit Misstrauen und schon in dieser gedanklichen Trennung begegnest.

Könnte das sein? Ich bin mir sicher, dass man aus jedem Muster aussteigen kann. Zum einen ist die Selbstfürsorge und Eigenverantwortung ganz wichtig, die du dir bereits schenkst. Aber es ist auch die innere Haltung, die wir anderen entgegenbringen. Prüfe für dich, mit welcher Haltung du anderen begegnest. Ich lade dich ein, die Liebe, nicht nur dir selbst, sondern auch den anderen zu geben.

Mitgefühl zu entwickeln und mit offenem Herzen zu begegnen, anstatt mit Misstrauen und Trennungsgedanken. Verstehst du was ich meine? Das öffnet dir die Türen zur Verbundenheit. Versuche es einmal und erzähle mir gern von deiner Erfahrung. Hallo Bettina, Vieles von dem, was du schreibst, erkenne ich in mir wieder. Seit ein paar Monaten studiere ich nun in einer Stadt ca km von zuhause entfernt.

Anfangs hatte ich dieses Gefühl nicht, aber nach den ersten längeren Ferien die letzten Weihnachtsferien bin ich sehr unzufrieden in meiner Unistadt. Ich bin im Gegensatz zu meinen Kommilitonen kein Mensch, der gerne oft feiern und saufen geht, nur gelegentlich und wenn dann nur mit Menschen die ich wirklich gerne mag. Ich bin eher verschlossen und öffne mich Menschen nicht sofort, würde mich aber trotzdem als sehr umgänglich bezeichnen.

Es hört sich wahrscheinlich sehr wirr an und das ist es auch. Einerseits sehne ich mich nach einem sozialen Umfeld wie ich es in meiner Heimat habe, andererseits glaube ich nicht, dass die Menschen, mit denen ich in der Uni zutun habe, dazu geeignet sind. Ich engagiere mich seit kurzem ehrenamtlich, wo ich wirklich sehr nette Menschen kennengelernt habe, die ich aber nur selten sehe.

Zusammenfassend ist meine Situation die: Das Studium selber finde ich super, nur stört mich, dass die Menschen in meiner Umgebung dort wohl nichts besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen, als entweder zu saufen oder übers Saufen zu reden. Ich habe ein Gefühl von Heimatverlust, wenn ich in meiner Unistadt bin. Jetzt sind Semesterferien und ich bin die meiste Zeit zuhause. Mir graut es schon davor, wenn das nächste Semester wieder anfängt.

Ich scheine mich isoliert zu haben, aber ich sehe das eher als eine Reaktion darauf, dass soziale Kontakte da nur sehr oberflächlich möglich sind. Ich kann dich wirklich sehr gut verstehen, denn mir würde es ähnlich wie dir gehen: Nicht am Party-machen interessiert und doch den Wunsch nach sozialen Kontakten gemeinsamer Zeit haben.

Nach echten Beziehungen und tieferem Austausch. In Anbetracht deiner Studienzeit könnte vor dir eine sehr schwere und lange Zeit liegen, wenn sich an deiner Situation nichts ändert. Was könntest du denn tun, um die Situation zu schaffen, nach der du dich sehnst? Um mehr mit den Menschen zu tun zu haben, die du magst?

Gibt es das Studium vllt in der Nähe deiner Heimat? Könnte es vielleicht auch sein, dass manche der Studienkollegen doch auch die Chance hätten, deine Freunde zu werden, auch wenn du nicht mit ihnen feiern gehst? Manchmal setzen wir anderen Menschen eine Schablone auf und erlauben ihnen nicht, auch anders zu sein, als das erste Bild, das wir uns von ihnen machen.

Lohnt es sich da vielleicht nochmal einen Versuch zu wagen und deine Angst vor Ablehnung zu überwinden, die dem Meiden dieser Menschen zu Grunde liegen könnte? Lieber Timo, ich bin mir sicher, dass es eine Lösung für dein Problem gibt, die jedoch Konsequenzen fordert. Spüre mal in dir nach, wie du dafür sorgen könntest, dass du ein Umfeld hast, in dem du dich wohlfühlst und das Studium trotzdem machen kannst.

Welcher Preis müsste dafür gezahlt werden und wofür bist du bereit? Ich würde mich freuen, wenn du mir erzählst, wie es dir ergangen ist. Ich wünsche dir alles Liebe und Gute. Liebe Bettina, Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ja, du hast natürlich Recht, wir setzen Menschen oft Schablonen auf.

Bezüglich der Freunde, von denen ich sagte, dass man mit ihnen nur feiern und saufen könne: Tatsächlich war ich mit ihnen letztens zusammen Bowlen und wir hatten einen super Abend. Ich kann dir selber gar nicht ganz genau sagen, was mein Problem ist. Warum kommst du nicht mit feiern? Warum fährst du am Wochenende nach Hause? Ich bin ein sehr unsicherer Mensch, auch wenn man es mir vielleicht nicht direkt anmerkt.

Anderen, die in einer ähnlichen Situation sind wie ich, würde ich auf jeden Fall genau wie du das Ehrenamt empfehlen: Ich habe eine Gruppe gefunden, die total super ist. Bei dem Ehrenamt, für das man sich entscheidet, sind meist Menschen, die ähnlich ticken wie man selbst. Ich hatte bisher noch nicht mehr mit ihnen zutun, aber das wird denke ich kein Problem werden.

Während ich so schreibe, wird mir zumindest klarer, dass die Situation eigentlich gar nicht so schlimm ist. Klar, ich habe einfach noch nicht so tolle im Sinne von zu mir passenden Menschen in der Uni gefunden, aber die habe ich ja jedenfalls in meiner Heimat und Familie. Es ist wohl meine Krankheit in Form einer Sozialphobie, durch die ich teilweise extreme Panik vor Treffen mit anderen Menschen habe und insb.

Zudem habe ich am Studienort das Gefühl, meine Heimat hinter mir zu lassen, zuhause etwas zu verpassen. Danke für die Möglichkeit, meine Gedanken hier niederzuschreiben. Dies hilft schon sehr viel. Das freut mich sehr, dass du mit den Leuten von der Uni beim Bowlen warst und einen super Abend hattest und sie dich akzeptieren, wie du bist.

Wenn ihr zusammen seid und eine schöne gemeinsame Zeit habt, vllt auch für paar persönliche Gespräche, dann kann daraus dennoch eine gute Freundschaft entstehen, auch wenn ihr euch nicht ständig seht und beisammen seid. Könntest du dir vorstellen, der Person, von der du glaubst, dass sie mehr will, zu sagen, dass du kein Interesse an einer Beziehung hast und wenn das für sie ok ist, du gerne mit ihr befreundet wärst, weil dir die Freundschaft viel bedeutet?

Vielleicht möchte sie gar keine Beziehung oder ist dankbar, dich einfach als Freund gewinnen zu können? Und du hättest weiter mehr Kontakt zu jemandem, der dir guttut. Wenn nicht, hättest du und sie wenigstens Klarheit über euch. Ich habe beim Lesen deiner Antwort auch das Gefühl, dass dein Problem gar nicht mehr so schlimm ist, wie in deinem ersten Kommentar — wie du selbst festgestellt hast.

Sich zugehörig fühlen

Das ist eine wundervolle Erkenntnis, die dir Kraft gibt, diesen Weg weiter zu gehen. Aber setze dich nicht unter Druck. Erlaube dir Zeit und sei geduldig mit dir. Das ist ein wertvolles Erfolgserlebniss. Du brauchst nicht öfter auf Partys gehen, wenn es dir nicht behagt oder kannst lernen, dir in kleinen Schritten immer mehr zuzutrauen und zu wagen.

Meiner Meinung nach bist du auf einem sehr guten Weg, sofern ich das aus dieser Perspektive beurteilen kann. Bezüglich deiner Heimat verstehe ich das. Was könnte dir denn helfen, näher am Geschehen dran zu bleiben und nicht das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen? Ich bin mir sicher, dass du eine Antwort darauf finden wirst und lernen wirst, in Balance zu kommen.

Es ist ein Prozess und er dauert ein wenig, aber so ist es im Leben. Auch als Jugendliche war das schon so, ich bin immer zum Tanzen in die Stadt gefahren, ich fand die Mentalität immer weltoffener und alles war schicker. Nun ist der Sportverein direkt vor der Tür, günstig und ich denke, vielleicht werde ich doch noch warm mit ihnen. Oder ist das eine Illusion?

Ich kann gut verstehen, dass du Ruhe und Natur brauchst. Auch für mich sind diese zwei Aspekte sehr wichtig, um im Einklang mit mir zu bleiben. Das versteht nur leider nicht jeder. Was mir direkt auffällt ist deine Bezeichnung für die Vereinsmitglieder. Die innere Haltung ist sehr bedeutsam, wie sich ein Zusammentreffen mit Menschen entwickelt. Vielleicht möchtest du das Bild, das du von ihnen hast, etwas positiver gestalten?

Warum Empathen ein starkes Gefühl des Nicht-Dazugehörens haben

Was auch immer der Grund für die kalte Schulter war — nimm es nicht persönlich. Wenn du für dich freundlich und offen bist, dann kannst du dir zumindest nichts vorwerfen. Keine Schuldgefühle oder ein schlechtes Gewissen. Du zeigst dich in deiner besten Version und würdest immer wieder so reagieren. Das schafft inneren Frieden.

Schicke eine Portion Liebe in die Herzen deiner Mannschaft, bevor du auf sie triffst und wisse darum, dass der Same gelegt ist. Um in ein neues Team integriert zu werden, kann es auch hilfreich sein, Wertschätzung und Bewunderung für die, die schon da sind, auszusprechen. Es sollte natürlich schon echt sein. Vielleicht ist die, die dir die kalte Schulter gezeigt hat, wirklich gut in dem, was sie macht?

Vielleicht hättest du Lust, ihr mal ein Kompliment für ihre Leistung zu machen oder dich einfach mal für sie zu interessieren — sie zb fragen, wie lang sie schon dabei ist? Oder, falls sich der Zustand nicht ändert, sie einfach mal darauf anzusprechen? Ich würde aber erst andere Wege versuchen — weiterhin freundlich bleiben und vielleicht mit denen Kontakt aufnehmen, die offener zu dir sind.

Und dann wirst du sehen, was die Zeit bringt. Hallo Bettina, schade, dein Artikel hat so toll angefangen aber dann ging er in eine unerwartete andere Richtung. Ich selbst habe auch das Gefühl nicht in die Gesellschaft zu passen, aber nicht wegen mangelndem Selbstwertgefühl. Eigentlich fast wegen dem Gegenteil. Ich denke jeder Mensch sollte das Beste aus seinem Leben machen und auch etwas Gutes für die Gesellschaft tun.

Es wird gelästert hinter dem Rücken anderer und vorne rum ein auf best friend gemacht. Das sind die Regeln unserer heutigen Gesellschaft, denen ich mich nicht anpassen will, da ich dies für heuchlerisch halte. Meine Denkmuster finde ich toll und es macht auch Spass das Leben zu geniessen und sich weiterzuentwickeln, aber warum nicht alle das wollen, verstehe ich nicht.

Genau das ist mein Problem. Hoffe du siehst das nicht als Kritik, ich finde deinen Gedankengang wie gesagt am Anfang super, vielleicht können wir uns gegenseitig etwas beeinflussen; Hab noch einen schönen Tag. Ich verstehe gut, was du meinst. Nicht in die Welt zu passen, weil das Mindset der Mitmenschen ein anderes ist als das eigene, kann auch dafür sorgen, dass man sich fremd fühlt.

Ich sehe deine Aussage nicht als Kritik an. Im Gegenteil. Du regst mich mit deinen Gedanken dazu an, nochmal einen Beitrag zu diesem Thema zu schreiben und es aus einer anderen Sicht zu beleuchten. Ich verstehe dich und doch hat jeder Mensch das Recht, sein Leben so zu führen, wie er es möchte. Manche Menschen interessieren sich nicht für persönliches Wachstum und auch das ist okay.

Diese Menschen werden dann jedoch wahrscheinlich nicht das Umfeld sein, in dem wir — du, wie ich — uns gerne aufhalten möchten. Daher sind wir selbst gefordert, das Umfeld zu finden, indem wir wachsen und aufblühen können und das in der Welt zu sehen, was wir gerne haben möchten. Das bedeutet zum einen, selbst Inspiration zu sein, indem wir authentisch leben, als auch aktiv Menschen zu finden und uns mit ihnen zusammenzutun, die eine ähnliche Denk- und Lebensweise haben wie man selbst.

Ich bin in einer ähnlichen Situation und kenne die beschriebenen Zustände sehr gut. Momentan bin ich dabei sie zu heilen und es gelingt auch. Ich benutze dafür homöopathische Mittel, also bestimmte komplexmittel psychosomatische energetic und kann sie nur jedem empfehlen ,der nicht allzuheftige Depressionen hat.

Innerhalb von 2 Jahren bin ich sehr viel weiter gekommen und ich fühle mich oft schon wohler mit Menschen, sie reagieren auch ganz anders. Meine ganze Weltsicht verändert sich irgendwie-zum positiven natürlich. Ich möchte dazu ermutigen, z. Da ich eine Borreliose habe, kann ich sagen, dass auch körperliche Beschwerden weniger werden.

Liebe Anna, vielen Dank für deine Gedanken zu dem Thema und deine Erfahrungen mit der Homöopathie. Es freut mich, dass du hier deine Geschichte erzählst und anderen dadurch zeigst, welcher Weg funktionieren kann. Alles Liebe und Gute für dich. Liebe Bettina, ich bin 34 Jahre und es ist schon Wahnsinn, dass ich so lange nicht daufgekommen bin, was das Problem an der Sache ist.

Und immer frage ich mich wieso das so ist. Immer suche ich eine Ausrede aber nicht bewusst, sondern ich suche immer nach einem Grund warum ich nicht hingehe. Und mir ist aufgefallen, dass ich die Schuld immer bei den andern suche. Ich habe mittlerweile beim Überlegen festgestellt, dass ich mit jedem in meinem Umkreis, seis Familie oder Freunde ein Problem hatte, aus dem Grund weil ich dachte die Person kann mich nicht leiden.

Und mein Freund, der arme sagt immer er versteht nicht was mit mir los ist und dass ich mir alle einrede, er hat auch schon gesagt, ich soll die Person direkt fragen ob es ein Problem gibt, aber wenn er das sagt, denke ich wieder nach und frage mich, ob diese Person wirklich was dafür kann. Liebe Sterni, vielen Dank für deine Offenheit. Was mir direkt positiv auffällt ist, dass du beginnst, das Problem in dir zu suchen und zu erkennen.

Wie Mooji so schön sagt: Die Welt ist nicht so, wie sie ist, sondern so, wie du bist. Ein mangelndes Selbstwertgefühl kann eine Rolle dabei spielen, dass du dich unter Menschen unwohl fühlst — Das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Nicht akzeptiert zu werden.

Zugehörigkeit am Arbeitsplatz: Beeinträchtigte haben es schwerer: Psychologie Heute

Die Angst vor Ablehnung. Und in dem du dich zurückziehst oder Gruppen meidest, schützt du dich vor diesen möglichen unangenehmen Gefühlen. Wie du das in den Griff bekommst, kann ich dir spontan nicht sagen. Das bedarf einem intensiveren Austausch. Vielleicht bist du bereit, dein Thema mal in einem Coaching zu bearbeiten. Ich bin gerne für dich da, wenn du möchtest. Ja, mich selbst annehmen, dass kann ich noch üben.

Seitdem ich studiere fühle ich mich sehr einsam, aber ich schaffe es nicht wirklich Anschluss zu finden und mich zu integrieren, ja schon Gespräche fallen mir schwer. In letzter Zeit ist das Einsamkeitsgefühl sogar schlimmer geworden. Das alles fühlt sich sehr existenziell an und ich fühle mich verzweifelt und hoffnungslos, ob sich das jemals ändern wird. Ich möchte doch nur ein paar Freunde und unbeschwert mit Menschen in Kontakt sein, mich zugehörig fühlen.

Ich finde solche Ratschlägem wie du sie vermittelst zwar nicht ganz verkehrt, allerdings zumindest für mich, aber bestimmt auch viele andere auch nicht wirklich zielführend. Aber z,B. Da hilft dein Ansatz eben auch nur für manche und dann bis zu einem gewissen Punkt. Ich glaube uns machen einfach die Menschen fertig, die nicht so sensibel sind und gar nicht so viel spüren wie wir.

Es ist segen und fluch zu gleich. Hallo Bettina, Deine Seite gefällt mir. Auch ich passe nicht in diese Welt! Habe noch nie rein gepasst. Meine Ma meinte mal zu mir, sie wusste schon immer, dass was mit mir nicht stimmt und hat mir zum Vorwurf gemacht, dass ich mich früh distanziert habe. Ich war immer still und angepasst. Habe nie aufgemuckt, mir alles gefallen lassen.

Jeder ist so mit mir rumgesprungen, wie es ihm gefiel. In der Schule kam Mobbing dazu, später dann Depressionen. Beruflich bin ich nie klar gekommen 2 Ausbildungen abgebrochen, bei der abgeschlossenen Dauerstress. Etwas was ich nicht versteh: Warum muss bei Kritik oder wenn etwas anders gemacht werden soll, immer geschrien werden?

Warum kann man mir das nicht vernünftig sagen!! Das passiert mir immer wieder. Vorletzte Woche habe ich einen Probetag gemacht und wieder passierte es! Auch diese Mitarbeiterin wollte Sachen anders gemacht haben und schrie. Ich habe nix gesagt, war innerlich fix und fertig und für mich stand fest, ich krieg die Stelle nicht. Mir geht es nicht um die Kritik sondern um den Ton!

Hast Du eine Ahnung, warum das so ist? Ich gebe zu, ich bin auch sehr empflindlich, was das betrifft. Die Stelle habe ich nicht bekommen, angeblich weil ich mich habe zu ihr durchstellen lassen habe und der Kollegin nicht sagte, worum es geht. Und sie hätte sich auch schon gedacht, dass ich Druck mache. Sie sagte dann, sie hätten ein familiäres Verhältnis und einen freundlichen Umgang miteinander!

Und da passierte es: Ich habe rot gesehen und die Frau angeschrien und sie gefragt, ob ich dazu was sagen dürfte. Das habe ich auch getan. Ich bin erschrocken über mich selbst und bin verzweifelt, weil ich die Chance verpasst habe. Aber ich war so sauer, dass sie mich beim Probetag anschrie, aber am Telefon sagte, sie haben einen freundlichen Umgang miteinander!

Das ist für mich keine Logik! Und ich schäme mich für mein Verhalten, sowohl für das Anschreien und hasse mich dafür, dass ich zu ungeduldig war und angerufen habe. Diese Frau war mir im Vorstellungsgespräch sympathisch, aber ich habe gemerkt, dass sie etwas an sich hat, womit ich nicht klar komme.

Sorry, dass es so lang wurde. Ich würde mich freuen, wenn du was dazu schreibst. Liebe Nicole, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich kenne ein unfreundlichen Tonfall, was für mich aber nichts mit Schreien zu tun hat. Wenn jemand ausfallend ist oder dazu neigt, im Tonfall aggressiv zu werden, kann es an der Ungeduld dieser Person liegen oder an ihrer Angst, die Kontrolle zu verlieren, weil etwas nicht so gemacht wird, wie sie es möchte.

Da du andere Menschen nicht ändern kannst, ist es hilfreich, wenn du lernst, Dinge nicht so persönlich zu nehmen. Das kann durch Mitgefühl gelingen. Vielleicht hat jemand einen schlechten Tag. Vielleicht geht es der Person nicht gut. Vielleicht hat sie private Sorgen. Jeder Mensch, der aggressiv reagiert, handelt aus der Angst heraus. Und Angst kann nur mit Liebe besiegt werden.

Doch ein neuer Blickwinkel hilft manchmal dabei, Dinge nicht so persönlich zu nehmen und sich verletzt zu fühlen. Liebe Bettina, Danke für deine Antwort. Eine Freundin, der ich die Geschichte mit dem Probearbeiten erzählte meinte, dass das einzig gute ist, dass ich mal aus mir rausgekommen bin. Ja, das seh ich auch so.

Aber es hätte nicht gleich so heftig werden dürfen und micht in der Situation….. Damit hab ich mir alles verbaut. Aber ich komme nicht damit klar, dass ich so reagiert habe und mich beschäftigt es immer noch, dass ich die Stelle nicht bekommen habe. Ich habe körperliche Beeinträchtigungen und wenn die Arbeitgeber davon wissen, nehmen sie halt schnell Abstand.

Somit ist es eh nicht leicht, was zu finden. Diese Mitarbeiterin, wo ich das Probearbeiten machte, hat locker darauf reagiert. Ich muss noch viel an die vertane Chance denken, was mich ärgert, denn es ist nur vertane Zeit und Energieverschwendung. Aber ich habe immer noch eine tiefsitzende Traurigkeit in mir. Es ist halt nicht so einfach, etwas zu finden, zumal diese Stelle bei mir in der Nähe war.

Bei einer Freundin von mir ist es so, dass die Kollegen schreien, wenn sie Stress haben oder etwas nicht so läuft, wie es ihnen passt. Meine Freundin kriegt die Ladung dann immer ab, oder aber die Kunden! Sie sagte mir, dass sie inzwischen lernt, damit umzugehen. Übrigens gab es auch vereinzelte Arbeitgeber, die ok waren.

Aber das Negative zieh ich an, leider. Meine wahrnehmung von leben, den dingen, von menschen, von. Wir treffen tausende von entscheidungen, aber max ich sag mal 5 davon verändern wirklich etwas im leben. Ich hatte immer glück in. Ich durfte angst erleben, hunger, das gefühl der sinne. Kann riechen, schmecken, mich sehen, hören, tanzen, meckern, nörgeln, kauen usw.

Mir begegneten worte internet, zeitungen, unbekannte menschen im bus die jemanden was. Für mich war spannend zu erkennen und dadurch en hauch zu verstehn : wir alle kommen hilflos auf die welt. Hilflos bedeutet handlungsunfähig. Da handlungsunfähig sein schwer zu ertragen ist, fühlt man sich lieber schuldig, unattraktiv, oder kauft sich etwas. Auch begegneten mir die worte : alles will gesehen werden gewalt, kindesmissbrauch, vergewaltigung, lachen, in der badewanne sitzen, mit jemanden zeit verbringen — mal minuten, mal wochen, mal einleben lang.

Oft denke ich wir Alle haben die kraft, das päckchen in uns schmerz, leid, traurigkeit zu fühlen, aber kaum die kraft, ein päckchen um zu erkennen, verstehn, sehen und andere entscheidungen zu treffen. Ich denke wir alle leben zwei leben. Das eine: die erfahrungen die wir machten durch. Was für eine fülle von erfahrungen hier stehen.

An jede einzelne person eine kleine verbeugung von. Und dann? Literatur zur positiven Psychologie gibt es genügend und auf diesen Zug springen immer noch genügend Blogger auf, da es auch immer noch genügend Leser gibt, die sich an diesem Punkt triggern lassen — eben weil das Ding noch lange nicht zu Ende gedacht ist.

Der Mainstream ist nun mal die Fraktion mit der überwältigenden Mehrheit an Sitzen in unserer Zeit und die Entwicklung von Alternativen ist nun mal — zumindest meiner Ansicht nach — nicht in einem beliebigen Blogartikel zu realisieren. Ich fände es schön, wenn eine Vernetzung stattfinden könnte zwischen all den Leuten, die hier kommentiert haben. Wenn dieser und andere Blogs solche Menschen zusammenführen könnte.

Das wäre möglicherweise ein innovativer Schritt…. Liebe Solveig, vielen Dank für deine Gedanken. Eine schöne Idee mit der Zusammenführung, die ich bereits versucht habe umzusetzen. Und mit denen wirst du glücklicher sein als mit denen, denen du dich anpassen würdest, lediglich zu dem Zweck, dazu zu gehören. Du willst lieber zu denen gehören, bei denen du die wirkliche du sein kannst.

Veilleicht gibt es von denen nicht so viele, und die sind schwerer zu finden, aber sieh das als ein Qualitätsmerkmal, nicht als eine Beeinträchtigung, an. Ich habe mich meistens wie "das Dritte Rad am Wagen" gefühlt, also als Teil der Gruppe aber irgendwie jemand der abseits als "beobachter" dabei ist.

Bin mittlerweile fast 26 und die meisten "Freunde" mit denen ich abhing, hab ich mittlerweile aussortiert, oder besser gesagt es hat sich so ergeben. Ich denke mit der Zeit lernt man, was wahre Freunde sind. Alles andere sind Personen, die du unnötiger Weise in dein Leben gelassen hast. Vielleicht sollte man auch schauen, ob das selbe für die Family zutrifft. Das ist allerdings eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss.

Anderseits kenn ich natürlich Dein Verhältnis zur Familie nicht, ich kann also nur aus meiner Sicht die Dinge benennen. Das Leben ist so wie du es Wahrnimmst, wenn du Dir einredest, es ist alles Negativ, dann ist alles Negativ wenn Du Dir einfedest es sei Positiv, dann ist es Positiv. Ich habe das Problem dass ich mich weder fürs Feiern noch für Drogen oder Alkohol interessiere.

Alles was ja so in der heutigen Jugend vertreten ist. Dadurch ist mein Freundeskreis auch sehr klein eben weil ich für die anderen zu langweilig bin. Ich trinke ja nicht also warum soll man mich mit zu einer Party nehmen wo sich soviel Alkohol wie möglich einverleibt wird. Häufig kommt es in den Therapien zum Gespräch über das Gefühl — meist das fehlende Gefühl — der Zugehörigkeit. Vielleicht kann ich es besser einen Zustand nennen, oder auch eine Haltung.

Interessanterweise fühlen sich die, die sich über fehlende Zugehörigkeit beklagen, ohnmächtig in diesem Zustand. Es geschieht ihnen, der Zustand ist nichts, was sie tun oder wozu sie beitragen. Zugehörigkeit entsteht in mir. Man kann das leicht nachvollziehen. Zugehörigkeit entsteht nämlich beim Kümmern um ein gemeinsames Drittes. Das können gemeinsame Gefühle oder eine gemeinsame Arbeit sein.

In diesen Tagen brannte Notre Dame in Paris.